Historie

Haspe – Die Wiege Der Menschheit

evolman

Vor etwa 20 Millionen Jahren gab es in den Wäldern Hagens große Affen: die Andreaspilsianer. Sie lebten auf Bäumen und bewegten sich auf allen vieren fort. Von Zeit zu Zeit stiegen sie auch auf die Erde hinab, etwa wenn sie mal Durst hatten oder Pipi mussten. Durch einen Bruch in der Erdrinde wurden die Andreaspilsianer in zwei Gruppen gespalten. Im westlichen Hagen – dem heutigen Rhein- Ruhr Gebiet – wo der Wald weiterbestand, wurden sie Schimpansen und Gorillas; im Osten – dem heutigen Hagen-Haspe passten sie sich an das feucht-fröhliche Klima an und wurden – vor vier Millionen Jahren – Zweibeiner!

Trotz mehrerer Funde von versteinerten Menschenknochen und grobbehauenen Steinwerkzeugen waren nur eine Handvoll Wissenschaftler von der Existenz des prähistorischen Menschen überzeugt. Solche Funde wurden auch an verschiedenen Stellen in Köln, Siegen und Dortmund gemacht. Einer der wichtigsten war aber der aus der Geweke, einer kleinen Berglandschaft bei Hagen-Haspe, wo 1856 sowohl eine Nase, als auch ein komplett erhaltener Bauchnabel gefunden wurde. Später erhielt der Mensch, zu dem diese Fossilien gehörten, die Bezeichnung “Gewekus-Robustus“.

Der “Gewekus-Robustus” schuf vor ca. 1,7 Millionen Jahren die ersten beidseitig bearbeiteten Faustkeile und kurze Zeit später die ersten kleinen Imbiss-Stuben. Trotz der schon fortgeschrittenen Entwicklung starben die Gewekus-Robustus bald darauf aus und mussten den besser entwickelten “Homo-Haspithecus” weichen. Hauptgrund dafür war sicherlich die vorhandene “Busfahrer-Behaarung” des Robustus, die schon damals die Frauenwelt in Angst und Schrecken versetzte und damit jegliche Paarungsversuche quasi im Keim erstickte.

Der Homo-Haspithecus, dessen erste wissenschaftliche Beschreibung am 7. Februar 1925 in London in der Zeitschrift “Mein schöner Garten” erschien, war bereits ein kompliziertes menschliches Gebilde. Mit Hilfe von Mineralsalzen, die er durch das Wasser aufnahm, konnte er schon bald eigene Rezepturen für Enthaarungscremes entwickeln. Das war der Durchbruch. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts glaubte man, dass die verschiedenen Arten der Lebewesen unveränderlich seien. Dann entdeckten der französische Torwart Bartez und die Engländerin Madame Tussaud (Name v.d. Redaktion geändert) dass sie sich im Laufe der Zeit verändern. Manche verschwinden, andere entstehen neu oder verändern sich und begründen eine oder mehrere neue Arten. So kam es, dass schon bald eine neue Art die Erde betrat.

Die letzte Eiszeit, die “Brauner-Bär-Zeit” dauerte etwa von 100 000 bis 10 000 v. Chr. In diese Epoche fiel ein Ereignis von größter Bedeutung. Das Auftauchen des ersten “vernunftbegabten” Menschen: der Eversbuschopus. Längliche Form mit ausgeprägtem Hinterkopf, starke Augenwülste, schwach ausgebildete Backenknochen, Unterkiefer noch ohne Doppelkinn, Aufzucht des Hasper-Maggis – das sind die Kennzeichen dieses wohl manchmal etwas unbeholfenen Menschen. Die Eversbuschopus wanderte immer weiter nach Westen und lebten wohl eine Zeitlang neben den Gorillas und Schimpansen, ehe sie diese verdrängten. Sie waren die ersten unserer Art und damit die rechtmäßigen Vorfahren des modernen Menschen – des homo lindemannicus/homo reitzigus.

comp_evolution Der Vorgeschichtsforscher Victor von Bülow war der Mitbegründer der Stufeneinteilung der Hasper-Pilsbierzeit und von der Idee besessen, die Überreste des homo lindemannicus und des homo reitzigus zu finden. So suchte er in Wuppertal die sagenumwobene “Herrenboutique” und fand dann später im Vatikan einen Lottogewinner namens Erwin, ausserdem suchte und fand er in der Nähe der Wartburg/Eisenach Überreste des homo reitzigus . Das war der Beweis – homo lindemannicus/reitzigus existierte und wie! Er erfand haufenweise neue Werkzeuge wie Messer, Gabel, Schere, Licht und …Flaschenöffner. Gegen Ende der Altbierzeit, im Jungpaläolithikum traten Korkenzieher auf. Die Steinwerkzeuge wurden kleiner, Mikrowellen, MP3-Player und französische Autos herrschten vor. Beim homo reitzigus zeigt sich weiterhin eine eindrucksvolle Vergrößerung des Schädelvolumens; es lag nun um die 850 cm³. Exakt die gleiche Kubikanzahl wie die vierzylindrige, japanische Wundermaschine des Erfinders Tamagotchi “Riceburner” Suzuki. Aber das ist wieder ein anderes Kapitel der Menschheitsgeschichte…