Naja, die Überschrift ist ja etwas beschönigt, denn eigentlich bin ich ja schon eine ganze Weile dran, man schaue nur in den alten Beitrag von immerhin 2004. Und wenn man sich mal nen Bild von 2003 anschaut:

Meine Suzuki GS G50 im Jahre 2003
und es mit dem Zustand von vor 3 Wochen vergleicht:

Meine Suzuki GS 850 G im Jahr 2011
dann hat sich ja doch zumindest was getan, oder? “Susanne” ist nach fast 14 Jahren Standzeit angesprungen als wäre nix gewesen. Dann habe ich die alte Lady mit angeschraubtem Nummernschild nach Dortmund in die Fachwerkstatt gefahren, um noch letzte Sachen wie Zündung und Ventile einstellen machen zu lassen. Da aber dann die Diagnose “Riß im Motorblock”, nur weil ich der Meinung war das man einen Drehmomentschlüssel schließlich auch im Arm hat und dabei die Getriebeölablaßschraube überzogen habe. Gnaarz. Naja, sehen wir es positiv. Jetzt ist der Weg frei das ganze Moped wirklich von Grund auf neu aufzubauen, denn es sind natürlich noch andere Wehwechen aufgetitscht.
- Gabelsimmeringe undicht
- Lenkkopflager Mittelstellung
- Bremsbacken hinten sitzen teils fest
- Dauerbremslicht, Massefehler Elektrik
- Vergaseransaugstutzen ausgehärtet, Vergaser läuft über
- Schweinwerfer, Reflektor ist blind
um mal nur das Gröbste zu nennen. Sicherlich harter Stoff – aber auch die Chance es jetzt von Grund auf neu und richtig zu machen, ich hab da nämlich glaub ich echt Bock drauf. Wenn eh der Motor, Gabel und Lenkkopf draußen ist, ja dann ist es zu einem nackigen Rahmen auch echt nicht weit. Rahmen pulverbeschichten oder Motor strahlen lassen wäre eine Möglichkeit. Gut, schaun mer mal…, aber meinen Schuppen hab ich schon auf die kommenden Herausforderungen gepimmt und sogar eine Motorradhebebühne ist jetzt am Start, man wird ja schließlich nicht jünger:

Der Suzuki Schuppen
Und Samstags dabei ein Bier und WDR2 Bundesligakonferenzschaltung ist schließlich auch nicht das Schlechteste…Ich berichte dann mal!